Kurzbiographie

Paul Wolff-Plottegg in Graz geboren und aufgewachsen, Schauspielausbildung am Reinhardt Seminar in Wien. Von dort erstes Engagement in Tübingen am Landestheater, wo er u.a. Faust in „Urfaust“, Robespiere in „Dantons Tod“, Benedict in „Viel Lärm um Nichts“ spielte. Von dort führte ihn sein Weg über das Staatstheater Kassel für drei Jahre nach New York.

Zurück in Berlin arbeitete er zuerst mit Kurt Hübner in Th. Bernhards „Über allen Gipfeln ist Ruh“ und in Folge mit Hans Gratzer und Elke Lang am Schauspielhaus Wien. Diese verpflichtete ihn dann nach Frankfurt ans TAT, wo er u.a. in den Inszenierungen „Sieben Türen“ und „Die Zeit und das Zimmer“ von Botho Strauss, „Heißes Geld“ von Klaus Pohl, „Küsse Bisse Risse“ von Waller/Lang spielte. 1988 war seine erste Zusammenarbeit mit Hans Kresnik in Mannheim am Nationaltheater, es folgten weitere: „Mars“, „Rosa

Luxemburg“, „Pasolini“, „Gustaf Gründgens“. Diese Arbeiten brachten ihn nach Basel, ans Staatstheater Stuttgart, die Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz Berlin, das Deutsche Schauspielhaus und das Thalia Theater in Hamburg. An diesen Häusern spielte er dann auch in Inszenierungen von Martin Kušej, Jossi Wieler, Wilfried Minks, Frank Castorf, Frank Helmund, Jürgen Kruse und gastierte auch immer wieder in Wien mit Kurt Palm Hans Gratzer und Karl Welunschek.

Von 2001 an war Paul Wolff-Plottegg Ensemblemitglied am Burgtheater, wo er in Martin Kušejs Inszenierung von Karl Schönherrs „Glaube und Heimat“ zunächst gastierte. Mit ihm verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit in vielen Inszenierungen u.a. „Richard der Dritte“, „Gespenstersonate“, „Glaube Liebe Hoffnung“, „König Ottokars Gück und Ende“ und „Höllenangst“ (beide Salzburger Festspiele 2005 und 2006), war aber auch zu sehen in „Die Jungfrau von Orleans“ (R: Karin Beier), „Ödipus in Kolonos“ (R: K.M. Grüber), „Das goldene Vließ“ und „Rosenkriege“ (R: Stephan Kimmig), in Lukas Bärfuss`“Der Bus“ Bernhards „Elisabeth die Zweite“ und „Wallenstein“ (R: Th. Langhoff), „Der Meister und Margerita“ (R: N. Helbling), „Die Glocken von Innsbruck.....“ von und mit Händl Klaus und Ruedi Häusermann.

2009-2010 gastierte er bei den Festspielen in Reichenau, spielte in zwei Thomas Bernhard Uraufführungen „In der Höhe“ in Bregenz und “Verstörung“ in St. Pölten (R.:Karl Baratta) und war auch im Grazer Schauspielhaus in „Freiheit in Krähwinkel“ zu sehen.

Seit 2011 ist Paul Wolff-Plottegg Ensemblemitglied am Residenztheater in München.

Parallel zur Theaterarbeit spielte Paul Wolff-Plottegg seit 1981 in zahlreichen Kino und Fersehproduktionen in Österreich u.a. „Lebenslinien“ und „Atemnot“ (R: Käthe Kratz), „Der Bulle und das Mädchen“ (R: Peter Keglevich), „durch Dick und Dünn“ (R: M. Heinrich), in Deutschland „Der Fahnder“ (R: Werner Masten), „Moritz“ (R: D. Mangold) „Das Urteil“ (R: B. Thönike u. M. Schmitt), „Spiel des Tages“ (R: Damir Lukacevic), „Tatort“ (R:Thomas Roth), „Adelheid und ihre Mörder“ (R.Claus M. Rohne) sowie in vielen Filmproduktionen der HFF München, HFF Konrad Wolf Berlin, u.a., zuletzt „Driving Miss Davis“ (R: Daniel Abma).

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